Kreisverband Kurpfalz-Hardt
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- ARCHIV - 2016 - Auf dem Weg zum Fairtrade-Town


05.05.2016

Auf dem Weg zur Fairtrade-Town

Einladung zur Diskussionsveranstaltung
am 11.5. um 18:00 Uhr
in der Astoria-Halle, Schwetzinger Straße 91,
Walldorf

 

Fairtrade-Towns fördern gezielt den Fairen Handel* auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den Fairen Handel in ihrer Heimat stark machen. Und das nicht ohne Grund, denn das Thema Fairer Handel liegt im Trend. In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für soziale und umweltschonende Produktionsbedingungen sowie gerechte Handelsstrukturen.

Die Kreistagsfraktion Rhein-Neckar von Bündnis 90/Die Grünen regt daher an, dass sich auch der Rhein-Neckar-Kreis und seine Kreisgemeinden bei ihrer Beschaffung zukünftig stärker von ökologischen und sozialen Kriterien leiten lassen. Ein Schritt in diese Richtung ist die Teilnahme an der Kampagne „Fairtrade-Towns“. Weltweit existieren bereits über 1500 Fairtrade-Towns, darunter auch Landkreise. Vor kurzem hat sich auch die Stadt Walldorf auf den Weg gemacht hat, Fairtrade-Town zu werden.

Als erster Landkreis in Deutschland durchlief der Rhein-Kreis-Neuss den Bewerbungsprozess zur Fairtrade-Town. Der Pressesprecher des Rhein-Kreis-Neuss, Harald Vieten, wird von diesen Erfahrungen in seinem Vortrag berichten und anschließend zur Diskussion bereit stehen. 

 

Auf dem Podium:
Harald Vieten, Pressesprecher des Rhein-Kreis-Neuss
Wilfried Weisbrod, Fraktionsvorsitzender Bündnis
90/Die Grünen im Gemeinderat Walldorf und Kreisrat
Birgit Lieber, Fachpromotorin für Fairen Handel beim
Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg
Moderation: Jürgen Kretz, Kreisrat

Im Anschluss:
Kleiner Empfang (natürlich mit fairen Getränken)


 

* Fairer Handel (englisch: fair trade) ist eine Initiative, bei der
Erzeugern in Entwicklungsländern für die gehandelten Produkte ein von Fairtrade-Organisationen festgelegter Mindestpreis bezahlt wird. Damit soll ihnen auch bei niedrigeren Marktpreisen ein verlässliches Einkommen ermöglicht werden. Außerdem wird versucht, langfristige „partnerschaftliche“ Beziehungen zwischen Händlern und Erzeugern aufzubauen. Mit dem Kauf von Fairtrade-Produkten kann ein konkreter Beitrag zur Stärkung von Bauern und Plantagen-Beschäftigten und gegen das Ungleichgewicht im weltweiten Handel geleistet werden. 

 

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